Zwei Generationen.
Ein Team.
Manche Verbindungen sind stärker als Eisen. Unsere Geschichte begann mit zwei Rädern. Und seitdem ist verdammt viel passiert.
Angefangen hat alles mit einem Laufrad.
Wie so viele große Geschichten begann auch unsere ziemlich unspektakulär. Mit einem kleinen Jungen, einem Laufrad und einem Papa, der wahrscheinlich schon damals ahnte, dass es mit gemütlichen Spaziergängen irgendwann vorbei sein würde.
Aus dem Laufrad wurde ein Puky. Aus dem Puky ein Mountainbike. Und irgendwann saß Leon auf einem Rennrad.
Die Räder wurden größer, die Strecken länger. Und ganz nebenbei entstand etwas, das viel wichtiger war als jeder gefahrene Kilometer: unsere gemeinsame Leidenschaft, Dinge zu erleben.
Ein Papa, der irgendwie nie stillsitzen konnte.
Andre war schon lange vor IRONBREAKERS ziemlich verrückt, wenn es um Ausdauersport ging.
2005 stand er zum ersten Mal beim legendären Ötztaler Radmarathon am Start. Es sollte nicht das letzte Mal bleiben. Insgesamt elfmal ging es über die Alpenpässe.
Dazu kamen eine Transalp, mehrere Teilnahmen bei Rad am Ring und viele Tausend Kilometer auf dem Rennrad. In manchen Jahren waren es rund 20.000 Kilometer.
Andere fahren damit einmal um die halbe Welt. Andre fuhr damit offenbar einfach nur Fahrrad.
Heute geht körperlich nicht mehr alles so wie früher. Aber wer glaubt, dass man deswegen automatisch ruhiger wird, kennt Andre schlecht.
Wenn die Beine nicht mehr alles mitmachen, muss eben der Kopf neue Ideen entwickeln. Und davon gibt es meistens mehr als genug.
Nicht jeder Weg verläuft geradeaus.
Natürlich war auch bei uns nicht immer alles einfach.
2016 veränderte sich unser Familienleben grundlegend. Aber eines stand nie zur Diskussion: Wir gehören zusammen.
Es folgten Jahre, in denen wir jede gemeinsame Zeit genutzt haben. Und als Leon 2019/2020 zu Andre zog, begann noch einmal ein ganz neues Kapitel.
Plötzlich ging es nicht mehr nur darum, gemeinsam etwas zu unternehmen. Wir teilten den Alltag, die kleinen Katastrophen, die großen Pläne und vermutlich auch die eine oder andere Diskussion darüber, wer jetzt eigentlich recht hat.
Wobei diese Frage bis heute nicht abschließend geklärt ist.
Wir haben viel erlebt: Tropical Islands, Kartfahren, Windtunnel, Lasertag und jede Menge spontane Unternehmungen.
Manchmal perfekt geplant. Oft einfach gemacht. Und genau die ungeplanten Geschichten sind hinterher meistens die besten.
Vom Mountainbike zum motorisierten Wahnsinn.
Irgendwann wurde Leon älter. Und wie das bei Jungs nun einmal so ist, reichten zwei Räder ohne Motor plötzlich nicht mehr aus.
Also kam eine Mofa ins Spiel. Natürlich nicht einfach irgendeine, die man kauft, abstellt und fährt. Nein. Es musste geschraubt, repariert, verbessert und ausprobiert werden.
Und irgendwann kam eine Idee auf, bei der vermutlich einige Menschen nur den Kopf geschüttelt hätten:
Mit drei Boxenstopps und einem Fahrzeug, das nicht unbedingt für solche Langstrecken gebaut wurde. Leon zog es durch. Und später ging es auch wieder zurück.
Das sind die Geschichten, die man vermutlich noch in zwanzig Jahren erzählt.
Irgendwann wird aus dem kleinen Jungen ein ziemlich großer Kerl.
Auf die Mofa folgte die Fantic. Später kamen weitere Motorräder und die KTM ins Spiel.
Und plötzlich war der Junge, dem Andre früher beim Laufradfahren zugesehen hatte, selbst mit ordentlich Leistung auf zwei Rädern unterwegs.
Aus dem Papa, der alles zeigte, wurde zunehmend ein Papa, der manchmal einfach nur noch staunte.
Denn irgendwann entwickeln Kinder ihre eigenen Interessen, ihre eigenen Fähigkeiten und ihren eigenen Kopf.
Bei Leon war der eigene Kopf übrigens schon ziemlich früh vorhanden.
Manchmal fährt Leon vorneweg. Manchmal schraubt Andre im Hintergrund. Und manchmal diskutieren wir beide darüber, warum eine eigentlich ganz einfache Sache schon wieder nicht funktioniert.
Nicht nur Benzin im Blut.
Wer jetzt glaubt, bei uns dreht sich alles nur um Motoren, liegt ziemlich daneben.
Wir lieben Technik. Computer, Kameras, Software, neue Ideen und alles, was man auseinandernehmen, verbessern oder irgendwie zum Laufen bringen kann.
Leon hat seine kreative Seite entdeckt, beschäftigt sich mit Fotografie und Videos und entwickelt seinen eigenen Stil.
Andre tüftelt seit Jahrzehnten an IT, Technik und Projekten herum.
Das Ergebnis? Zwei Menschen, die selten lange stillsitzen und bei denen aus einem harmlosen Satz wie „Wir könnten doch mal …“ ziemlich schnell ein neues Projekt wird.
Nicht immer funktioniert alles auf Anhieb. Manchmal funktioniert zunächst überhaupt nichts. Aber aufgeben ist irgendwie nicht unsere Stärke.
Und selbst bei künstlicher Intelligenz gehen unsere Meinungen auseinander. Leon schwört auf Gemini, Andre auf seinen Buddy ChatGPT.
Aber keine Sorge: Bislang haben wir uns immer wieder vertragen. Spätestens wenn das nächste technische Problem gelöst werden muss.
Und dann gibt es noch die Welt da draußen.
Mallorca, Gran Canaria und viele andere gemeinsame Erlebnisse gehören genauso zu unserer Geschichte wie Fahrräder und Motorräder.
Unterwegs sein, neue Orte entdecken, gut essen, Unsinn machen, lachen und Erinnerungen sammeln.
Manchmal braucht es dafür eine große Reise. Manchmal reicht ein ganz normaler Abend.
Denn es sind nicht unbedingt die spektakulärsten Erlebnisse, die später am meisten bedeuten.
Oft sind es die kleinen Situationen, über die niemand außer uns beiden lachen würde. Ein dummer Spruch im richtigen Moment. Ein Plan, der völlig anders läuft als gedacht.
Zwei Generationen bedeuten auch zwei Welten.
Natürlich liegen zwischen uns einige Jahre.
Andre ist mit einer völlig anderen Technik, anderen Möglichkeiten und anderen Vorstellungen aufgewachsen als Leon.
Was für den einen selbstverständlich ist, ist für den anderen manchmal völliges Neuland. Und andersherum.
Aber genau das ist unser Vorteil.
Andre bringt Erfahrung, technisches Wissen und eine gewisse Hartnäckigkeit mit. Leon bringt neue Perspektiven, eigene Ideen und die Fähigkeit mit, Dinge einfach mal anders zu machen.
Nicht immer sind wir einer Meinung. Aber wir lernen voneinander. Und vielleicht ist genau das eines der schönsten Dinge an unserer Geschichte.
Warum IRONBREAKERS?
Weil wir nie besonders gut darin waren, einfach nur das zu machen, was alle anderen machen.
Weil uns Herausforderungen mehr reizen als fertige Lösungen. Weil wir lieber ausprobieren, statt nur darüber zu reden.
Und weil wir gelernt haben, dass es nicht entscheidend ist, ob ein Weg einfach ist. Sondern mit wem man ihn geht.
IRONBREAKERS ist deshalb kein Unternehmen, keine große Marke und auch kein Versuch, irgendjemandem etwas zu beweisen.
Es ist unser gemeinsamer Platz für Geschichten, Bilder, Abenteuer und Ideen. Ein digitales Erinnerungsalbum, das mit uns wachsen darf.
Heute sind es Motorräder, Reisen und Technik. Morgen kommt vielleicht etwas völlig anderes dazu.
Was bleibt.
Das Leben verändert sich. Kinder werden erwachsen. Interessen verschieben sich. Manche Dinge werden schwieriger, andere plötzlich möglich.
Wir wissen nicht, welche Abenteuer noch vor uns liegen. Aber wir wissen, dass wir schon verdammt viele schöne Geschichten gesammelt haben.
Und hoffentlich kommen noch jede Menge dazu.
Denn am Ende geht es nicht um PS, Kilometer, Technik oder darum, wer schneller ist.
Es geht darum, dass aus einem kleinen Jungen auf einem Laufrad und seinem Papa zwei ziemlich gute Kumpels geworden sind.
IRONBREAKERS.
Zwei Generationen. Ein Team.
Und hoffentlich noch verdammt viele Abenteuer vor uns. ❤️